Kompetenzzentrum Nanosystemtechnik

Kieler Nanolabor

Als zentrale Einrichtung für Nanowissenschaften und Oberflächenforschung der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) wurde das Kieler Nanolabor 2008 eingeweiht. Seit der Gründung des Kompetenzentrums Nanosystemtechnik 2013 bildet es dessen Herzstück.

Hochmoderner Reinraum mit 300qm Fläche

Zentraler Ort für Forschung und Wissenschaft ist der Reinraum der Klasse 100/1000 mit einer Gesamtfläche von 300qm. Der Graubereich des Reinraums besitzt die Reinraumklasse 1000, beziehungsweise die ISO-Katogerie 6, wohingegen der Weißbereich die Reinraumklasse 100, beziehungsweise die ISO-Katogerie 5 besitzt.

Im Reinraum verfügen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler über hochmodernes Equipment der Lithographie, Beschichtungs- und Ätzverfahren und Nasschemie. Entwickelt wurden hier bereits erfolgreich Dünnschicht-Stents mit Formgedächtnis für die Neurologie und neuartige Magnetfeldsensoren, die auch zu einer Ausgründung geführt hat (Acquandas GmbH). Die winzigen Stützröhrchen können für die Behandlung krankhafter Gefäßveränderungen im Gehirn eingesetzt werden.

Zahlreiche weitere zukunftsweisende Projekte, die durch das Bundesforschungsministerium (BMBF) und die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) finanziert werden, wären ohne das Kieler Nanolabor nicht denkbar. So auch der Sonderforschungsbereich 1261 - Magnetoelectric Sensors: From Composite Materials to Biomagnetic Diagnostics. Allein dort arbeiten über 100 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Promovierende und Studierende an neuen Sensoren, die kleinste Magnetfelder messen können. Neue medizinische Untersuchungsmethoden sollen so perspektivisch erforscht werden.

Sie haben Interesse an der Nutzung der Serviceleistungen des Kieler Nanolabors?

Das Kieler Nanolabor steht internen wie auch externen Einrichtungen offen für Forschungsprojekte, aber auch für Auftragsarbeiten, die von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Kompetenzzentrums durchgeführt werden.

Sprechen Sie uns gerne an.